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Blog erstellen

| 14 Kommentare

Das erste Blog erstellen

In letzter Zeit wurde ich öfter einmal gefragt, wie das so mit dem Bloggen funktioniert und ob es schwierig ist sich seinen eigenen Blog zu erstellen und wo das geht. Und sowieso… ich würde doch so gerne einmal über meinen letzten Urlaub schreiben und meine Erfahrungen mit xx müssen unbedingt auch mal veröffentlicht werden. Klasse wäre es natürlich auch, wenn ich mit meinem Blog Geld verdienen könnte. Wie ihr seht eine Menge Fragen und genügend Gründe für einen Blog. Ich möchte heute einmal meine Erfahrungen und Erkenntnisse an euch weitergeben.

Mittlerweile blogge ich nun schon seit ca. 4,5 Jahren. Angefangen habe ich mit einem kostenlosen Blog-Anbieter (blogger.com). Für mich als absoluten Blog-Anfänger war dies ideal.

Summersprodukteblog

Der Blogger Blog

Aber für eine Blog Erstellung gibt es weitere Möglichkeiten. Neben einigen kostenlosen Varianten könnt ihr auch gleich einen Blog mit eigener Domain und Hoster wählen. Aber noch mal langsam und etwas ausführlicher.

Kostenlose Blog Anbieter gibt es einige. Hier mal eine kleine Übersicht über die wichtigsten und bekanntesten.

blogger.com
wordpress.com
blog.de
over-blog.com

Es gibt noch einige weitere Blog-Plattformen. Sicherlich gehören die vorgestellten aber zu den Bekanntesten bei den Freebloganbietern.

Bei all diesen Anbietern bekommt man eine sogenannte Subdomain. Das bedeutet, euer Wunschname und der Anbietername —– ergibt euren Blognamen.

Beispiel: Mein Wunschname wäre xxxx beim Anbieter blogger.com. Mein Blogname lautet xxx.blogspot.de

Vorteile:

Einer der größten Vorteile ist sicherlich das man kaum technische Kenntnisse braucht und die Bedienung wirklich einfach ist. Man kann wirklich gleich loslegen -sich ein schönes Blogdesign aussuchen – die Sidebar gestalten – Schriftfarben wählen und losschreiben.

—- Bitte auch an die rechtlichen Grundlagen denken. Impressum, Datenschutz und Haftungsausschluss. —

Meine persönliche Erfahrung

Ich selber bin vor 4,5 Jahren mit einem kostenlosen Bloghoster angefangen. Ich habe mich damals für blogger.com entschieden und diesen Blog betreibe ich immer noch. Bei der blogger.com-Plattform handelt es sich um einen kostenlosen Google Dienst. Selbst Werbung darf ich hier kostenlos schalten. Die Bedienung ist einfach und man hat sich sehr schnell eingefuchst und kann mit dem Bloggen beginnen.

Wie man erkennt, haben die kostenlosen Bloganbieter einige Vorteile. Aber im Laufe der Zeit merkt man schon das man auch eingeschränkt ist. Leider lässt sich nicht alles umsetzen, was man vielleicht möchte. Das Geld was man spart kostet einen auf der anderen Seite etwas – nämlich die Flexibilität und die volle Kontrolle.

Gerade als ambitionierte Blogger möchte man doch recht schnell eine eigene Domain – eben eine richtige Website. Ein Blog bei einem Freehostanbieter wirkt oftmals wenig professionell. Nach außen hin gibt dieser oft das Signal, dass der Blogbetreiber kein Geld ausgeben möchte und ihm der Blog vielleicht doch nicht so viel wert ist. Gerade bei ernsthaften Themen bzw. ernsthaften Bloggen wirken solche Blogs doch oft laienhaft. Einen besseren Eindruck macht eindeutig ein Blog mit eigener Domain.

Was nun?

Als Erstes sollte man sich Gedanken über den Domain Namen machen. Hier solltet ihr gut überlegen und nichts überstürzen. Welcher Name passt zu mir, welcher zum Thema der Webseite. Zu lange umständliche Namen sind wenig einprägsam und beim Eintippen können leicht Fehler entstehen. Hier gilt sicherlich die Devise… lieber etwas länger drüber schlafen. Bedenkt bitte auch, dass ihr keine Rechte Dritter verletzt. Als Beispiel möchte ich hier z.B. die Nennung von Markennamen nennen. Empfindliche Abmahnungen könnten die Folge sein.

Domainendung: Ist eure Zielgruppe eher in Deutschland, so reicht sicherlich eine .de Endung. Bei internationalen Publikum ist auch noch eine weitere .com Endung anzuraten. Möglich wären auch noch org., info. u.ä.

Und dann?

Für euren Blog braucht ihr nun noch einen seriösen Webhoster. Oftmals werden Webhosting und Domain als Paket verkauft bzw. richtigerweise vermietet. Die Registrierung der Domain kann dann auch dort vorgenommen werden.

Wie findet man den richtigen Webhosting Anbieter?

Es gibt sicherlich einige Auswahlkriterien auf der Suche nach seinem perfekten Hoster. Gewiss spielt dabei der Preis eine Rolle – aber dies sollte nicht das einzige Kriterium sein. Wichtig ist vor allem auch die Qualität des Hosters. Oftmals haben gerade Billighoster öfter einmal mit Ausfällen zu tun. Auch lange Ladezeiten sind oftmals auf den Server zurückzuführen. Und mal ehrlich… braucht eine Seite ewig um sich aufzubauen – so wartet man heutzutage oftmals gar nicht mehr, sondern verlässt sich gleich wieder.

Übrigens schlechtes Hosting kann sich auch auf das Ranking der Webseite auswirken.

Für mich persönlich ist auch ein sehr guter Support wichtig – gerade weil ich nicht der große WordPress Crack bin. (WordPress ist eine Blogsoftware, die meistens verwendet wird.) Eure Wordpress Installation benötigt einen PHP-fähigen Server, sowie eine MySQL Datenbank. Die meisten Anbieter haben dies schon integriert.

Aber wie finde ich nun den perfekten Anbieter für meinen Blog? In diversen Facebook-Gruppen kann man oftmals Tipps für einen guten Hoster finden. Leider sind viele Nutzer nicht wirklich objektiv bei ihren Empfehlungen. Gerade deshalb sollte man sich unbedingt auch eine Vergleichsseite für Webhosting anschauen. Hier habt ihr schon einmal eine Übersicht über gängige Webhoster und ihre Leistungen. Filtermöglichkeiten sind  dort vorhanden (Preis u.ä.), so dass ihr gezielt auswählen könnt.  Gerade beim Leistungsumfang solltet ihr euch genau informieren. Bei einigen Anbietern sind gleich mehrere Domains im Preis inbegriffen, bei anderen muss jede Domain extra bezahlt werden – nur um mal ein Beispiel zu nennen.

Nochmals als kleine Zusammenfassung:

Domain und Webspace ordern. Dort eine Datenbank erstellen und hier WordPress installieren. Domain mit der Datenbank verknüpfen und los geht es.

 

Noch ein paar Anmerkungen zu WordPress

Wer sich nun für eine eigene Domain bzw. Hoster  entschieden hat wird sicherlich auf WordPress als Blogsystem zurückgreifen. Bitte nicht verwechseln mit dem kostenlosen WordPress.com Anbieter.

Eigenes Blog

Screenshot von WordPress.org

WordPress.org ist die bekannteste Web-Software mit der man leicht Websites, Blogs oder auch Online-Shops umsetzen kann. Diese Software ist kostenlos und wird immer wieder auf den neusten Stand gebracht (Update). Hiermit verwaltest du deinen Blog und hast Zugriff auf viele verschiedene kostenlose Themes (Design), Plugins, Support und ein großes WordPress Forum.

Ein Tipp von mir:
Im Internet gibt es zahlreiche Tutorials die sich mit dem Thema WordPress Installation beschäftigen. Ich möchte hier darauf nicht weiter eingehen. Oftmals bieten die Provider auch 1-Klick Installationen an (das manuelle Aufspielen ist allerdings vorzuziehen).
Auch über die Design und die diversen Plugins möchte ich an dieser Stelle einmal nicht weiterschreiben. In einem neuen Artikel werde ich darauf noch genauer eingehen.

Mein Fazit:

Die kostenlosen Blog-Plattformen sind sicherlich für Einsteiger nicht uninterssant. Ohne viel Mühen lässt sich hier ein kostenloses Blog erstellen. Professioneller und mehr Möglichkeiten bietet sicherlich ein Selbstgehosteter WordPress Blog. Klar ist das Einrichten und die Benutzung nicht ganz so einfach. Aber Dank zahlreicher Tutorials im Internet sollte es jeder schaffen. Durch das herunterladen von Plugins oder einem speziellen Theme lässt sich das WordPress Blog individuell gestalten und zahlreiche Feature lassen sich einbauen.

Wichtig für das Bloggen ist sicherlich auch, dass du deinen Blog ehrlich und authentisch führst. Schreibe deine Texte selber. Nimm deine eigenen Bilder oder kaufe sie auf einen der Bildplattformen und beachte die dortigen Regeln. Es ist verboten Bilder von anderen Webseiten zu kopieren und auf seinen Blog einzufügen. Urheberrecht lässt grüßen.

Und denkt bitte gleich am Anfang an euer Impressum, Datenschutz und Haftungsausschluss.

Viel Spaß …. und ich hoffe wir lesen uns bald.

 

14 Kommentare

  1. Huhu..

    Sehr schöner Beitrag.
    Wenn jemand anfangen will mir Bloggen, findet er bei dir die ersten Antworten und wichtigen dinge. Ich würde deinen Bericht /Dein Link gerne auf meine FB-Seite posten. Sodas andere diesen sehen und lesen können bei dir.
    Also wenn du damit einverstanden bist^^

    Liebe Grüße

  2. Sicherlich darfst du das. Es würde mich sehr freuen. lg

  3. Fein, dann werde ich dieses auch gleich mal machen 😉

  4. Ich bin auch bei Blogger.com und sehr zufrieden. Toller Post. LG Romy

  5. Das hätte ich vor einem Jahr sicher gut gebrauchen können 🙂 Mittlerweile gibt es unseren Blog schon ein Jahr und jemand hat uns schon als „alte Hasen“ bezeichnet 🙂 Naja, man kann halt alles lernen, auch das Bloggen!
    Liebe Grüße
    Jana

  6. Schöner Beitrag.
    Schönes Wochenende

  7. Heyho,

    sehr schön beschrieben. Somit sollte jedem Bloggerneuling ein bisschen geholen sein. ;o)
    Ich mag ja Blogger.com auch total gerne.

    Liebe Grüße,
    Ruby

  8. Pingback: Zielgruppe › Blog-Test24

  9. Ja, die Entscheidung zu welchem System man geht.. muss man nun nur noch treffen. lg

  10. Der Bericht soll auch für Anfänger sein. Ich hoffe ich kann bei der Entscheidung zum richtigen Blogsystem helfen. lg

  11. Dies hier ist allerdings ein wordpress org. blog. lg

  12. Sehr schöner Beitrag.Liebe Grüße Margit

  13. Super einfach und verständlich erklärt. Vielen Dank für den inspirativen Content! Auch ich habe eine Webseite zum Thema Webhosting Vergleich erstellt – Vielleicht möchtest du ja mal reinschauen? 😉
    Grüsse Kai

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