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No gos beim Bloggen

Bloggertipps

| 8 Kommentare

Super, ultimative Blogger Tipps – die 100.

Der Titel hält leider nicht was er verspricht. Wer hier und heute nun die ultimativen, besten Bloggertipps erwartet, den muss ich leider enttäuschen. Aber wie so oft bei Überschriften oder Slogans, ist nicht immer das drin was draufsteht. Heute möchte ich Euch gerne einmal ein paar ultimative Bloggertipps vorstellen und aufzeigen warum dies eigentlich für mich Ausschlusskriterien zum Lesen sind.

1. Überschriften

Oh ja, ein Thema für sich. Wie oft bin ich darauf schon reingefallen. z.B. die 10 besten Bloggertipps…. in Wirklichkeit der 1000 Aufguss irgendwelcher Artikel und Theorien. Viel Neues kann man oftmals nicht entdecken. Siehe meine Überschrift. Erwartet habt ihr sicherlich auch anderes im Artikel. Glaubt man aber den Blog Gurus fängt damit schon ein guter Blogartikel an. Wenn die Leser erst mal da sind – ist ja schon der Erste Schritt getan.
Mag sein…. passiert mir dies häufiger auf Blogs… bin ich mal weg.  Es sollte draufstehen, was drin ist. Der Leser lässt sich nicht ver….

2. Artikellänge
Als ich mit dem Bloggen angefangen bin, hieß es ein Beitrag sollte aus SEO Sicht 300 Wörter lang sein. Na gut damit lässt sich leben. Aber mal ehrlich, irgendwann kam hier ein Gerücht auf, welches besagt – Gute Blogbeiträge sollten mindestens 1000 Wörter lang sein – dann mag Google diese besonders gerne. Und weil wir alle ja möglichst gute Blogbeiträge schreiben möchten und Google uns lieb haben soll, sorgt das dafür, dass einige Artikel einfach nur in die Länge gezogen werden. Anstatt kurz und knapp auf den Punkt zu kommen, wird lange drum herum geschrieben und ausgeschmückt und und und. Musst das wirklich sein? Meint ihr wirklich Google, ist auf so was aus? Oder das nur Seo wichtig ist? Aber viel wichtiger – mögen eure Leser solch ein Geschwafel?
Oder, aber erkenne ich nicht die Poesie, die in manchen Blogartikel liegt? Übrigens einige Blogbeiträge sind mir selbst mit 1000 Wörtern noch zu kurz.

 

No gos beim Bloggen

Was geht nicht?

3. Werbung
Auch hier auf meinen Blog findet ihr Werbung. Da habe ich auch auf anderen Blogs keine Probleme mit. Schön, wenn diese auch gekennzeichnet sind. Aber mal ehrlich, muss der Blog blinken und leuchten und beim Verlassen gleich mehrere Fenster mit Werbung aufspringen. Bringt das soviel (Geld)… oder verärgert es nur?

4.Ladezeit
Steht sicherlich auch ganz vorne. Mal ehrlich ein Blog, welches erst zig Sekunden braucht, bis er dargestellt wird, hat meistens gar keine Chance gelesen zu werden. Oder bin ich hier nur von der ungeduldigen Sorte. Ich gebe zu – so gut wie immer, verlasse ich die Blogs oder Webseiten gleich wieder, wenn diese ewig zum Laden brauchen.
Zu diesen Punkt gehören sicherlich auch die schönen, großen Headerbilder. Gerne sorgen diese für die aufgeblähte Ladezeit. Auch findet man den gesuchten Content erst nach dem Scrollen nach unten. Leserfreundlichkeit sieht anders aus, oder? Damit kommen wir gleich auch zum nächsten Punkt.

5. Wiedererkennung
Ein Blog soll einzigartig sein – deine persönliche Note tragen. Daran muss ich sicherlich noch arbeiten, ich mag das Minimalistische eher. Eine aufgeräumte Sidebar, ein Header, welcher nicht bis zum unteren Bildrand reicht und keine Schneeflocken. die über den Beitrag huschen. Auch auf einen Mauszeiger, der sich auf der Seite in eine Blume verwandelt kann ich verzichten. Aber vielleicht bin ich für so etwas einfach auch schon zu alt? Oder vielleicht erkenne ich auch hier den künstlerischen Wert eher nicht. Solche einzigartigen Blog führen manchmal auch zu ganz netten Ladezeiten. Siehe Punkt vorher.

6. Mail Abo und Co
Man ist noch gar nicht wirklich auf dem Blog und schon ploppt es. Hä… noch weiß ich doch gar nicht, ob mir das Blog oder der Artikel gefällt. Wenn schon ein Hinweis auf solche Abomöglichkeiten, dann bitte ganz zum Schluss.

Meine Liste könnte ich sicherlich um einiges erweitern. Und viele meiner No goes – werden in der Blogger Guru Szene als die ultimativen super Bloggertipps gehandelt. Stichwort: Leserbindung – Die Überschirft machts – und und und.

Aber ich denke man sollte all diese Tipps und Tricks manchmal auch einfach etwas gelassener betrachten. Schreibt doch nicht immer nur für Google. Lasst Seo doch mal Seo sein. Schreibt einfach nur für Euch und eure Leser, ohne auf irgendwelche Keywords fixiert zu sein.

Ich bin gespannt auf eure Meinung zum Thema.

 

 

 

 

 

 

 

8 Kommentare

  1. Hallo karin,
    das wird aber nüscht, wenn man in der Überschrift nicht die „drölfzig Tipps“ hat. 😉

    Ich neige schon mal zu langen Beiträgen. Hauptsächlich, weil ich gerne schreibe. Wenn ein Beitrag informativ und spannend ist, darf er meinetwegen auch sehr lang sein.

    Werbung stört mich nicht, wenn sie nicht aufdringlich ist.
    Aufdringlich finde ich aber die Plopp-Fenster, die sich einem auftun und mir einen Newsletter, E-Book oder sonst was anbieten. Auch da finde ich, dass ein dezenter Hinweis am Seitenende seinen Zweck erfüllt.
    HG Hans

  2. Oh ein guter Artikel darf gerne so lang sein, wie er muss. Aber in letzter Zeit habe ich das Gefühl das einiger Blogger ihre Artikel unnötig aufblähen. Hauptsache ich schaffe meine 1000 Wörter. Die Plopp Fenster mag ich auch so gar nicht. Oftmals bin ich dann gleich wieder weg. lg

  3. Super! Bei jedem deiner Punkte nickte mein Kopf mit 😉 Besonders stört mich immer diese fiese Überschriftenverarsche. Damit er ja schön SEOmäßig ist. Der Artikel selber handelt dann meist von ganz anderen Dingen oder aufgewärmten Kauderwelsch.

    Ich persönlich mag es, wenn der Text nicht allzu lange ist. Mittelmaß also. Denn meist lese ich mit meinem Handy und da werden endlos lange Artikel schnell anstrengend.

    Sonst bevorzuge ich die persönlichen Allround-Blogs. Die einfach aus dem Leben geschrieben sind.

    Liebe Grüße
    Nila

  4. Ich mag das minimalistische Design auch sehr gerne, wie man an meinem Blog sieht. Dennoch hat jeder Blogger seinen eigenen Stil, selbst wenn es nur der Schreibstil ist. Ich muss sagen, ich tue mir bei der Artikellänge meist etwas schwer, weil ich auch irgendwo mal gelesen habe besonders Beiträge mit 500-1000 Wörter wären besonders toll…

  5. Ja, dies ist ja das Problem. Irgendwer sagt…. ein Blogartikel ist nur gut, wenn du dies und das machst. Aber in Wirklichkeit wird ein Blogartikel nur gut, wenn du nicht für Seo schreibst, sondern für deine Leser und dich. mfg

  6. Ja, die Überschriften….. ich bin da so bei dir. Wie oft bin ich da schon drauf reingefallen…. grrr. lg

  7. Ich sage ja nicht, dass ein Artikel nicht lang sein darf. Mich stören nur Beiträge, die endlos hingezogen sind und im Grunde genommen so nichtssagend sind. Ich möchte eine Information und erhalte nur Blubb…. lg

  8. Zu Punkt zwei denk ich es kommt immer ganz aufs Thema an. Klar mag Google lange und detaillierte Beiträge, aber wenn man das Thema kurz und bündig auf den Punkt bringen kann ist daran nichts falsch, denk ich. Und wie du sagst, machen Beiträge kommen einem mit 1000 Wörtern noch immer zu kurz vor. Wenn das Thema spannend und interessant geschrieben ist, dann bitte gerne mehr davon! 😉

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