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Verlässlichkeit

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Seid ihr zuverlässig?

Nach einigen Wochen Sommerpause gibt es heute wieder ein neues Webmasterfriday Thema. Heute geht es um die Verlässlichkeit bzw. um die Unzuverlässigkeit.

Für mich ist die Zuverlässigkeit sehr wichtig. Ich bin zuverlässig und erwarte es auch von meinen Mitmenschen. Es ist für mich ein wichtiges Persönlichkeitsmerkmal – eine Tugend, die nicht aus der Mode kommen sollte. Ich möchte mich auf Menschen verlassen können – gebe aber auch gerne diese Verlässlichkeit zurück.

Die eigene Verlässlichkeit ist manchmal nur zu erreichen indem man Aufgaben auch einmal ablehnt. Was nützt es der guten Freundin, wenn ich ihr verspreche mich um ihre Kater zu kümmern, wenn ich dieses nur bedingt und mit großen Aufwand  oder gar nicht erfüllen kann. Ein frühes nein.… vielleicht mit einer Erklärung, schafft eine Ehrlichkeit und diese ist ebenso wichtig, wie die Zuverlässigkeit.

Zuverlässigkeit sollte man nicht als Belastung sehen, sondern als eine Befreiung. Dies kann aber nur funktionieren, wenn man Aufgaben zusagt, die man auch erledigen kann —- erledigen möchte.

Unangenehme Aufgaben werden oftmals vor sich hin geschoben. Dieses vor sich hinschieben kostet aber viel mehr, als uns dies im Moment bewusst wird. Unerfüllte Aufgaben – gerade unangenehme – kosten oftmals mehr Kraft, mehr Zeit und mehr Aufmerksamkeit. Besser ist es, falls möglich solche Aufgaben gar nicht erst anzunehmen oder sie so bald wie möglich zu erfüllen. Sonst werden sie eher zu großen Belastung. So geht es mir jedenfalls. Anderseits kenne ich auch einige Menschen, denen es so ganz egal ist und für die es auch keine Belastung darstellt. Komm ich heut nicht, komm ich morgen. Ein Zusammenarbeiten ist allerdings hier oftmals sehr mühsam und man überlegt doch schon, ob es überhaupt sinnvoll ist.

Zu Zuverlässigkeit gehört auf jeden Fall auch Pünktlichkeit. Oh, wie nervt es, wenn man ewig auf einige Leute warten muss. Warum ist dies für einige Personen so schwer?

Wie wichtig ist für euch Zuverlässigkeit? Haltet ihr Versprechen? Oder sehe ich einiges hier etwas zu eng? Ich bin auf eure Antworten gespannt.

Weitere Meinungen zum Thema Zuverlässigkeit findet ihr bei Martins Webmasterfriday.

 

6 Kommentare

  1. Hallo Karin,
    da hast Du einen sehr wichtigen Punkt angesprochen. Wenn jemand „ja“ sagt, das Versprochene nicht einhält, dann ist er/sie unzuverlässig. Deshalb ist es besser, auch mal „nein“ zu sagen, bei solchen Menschen weiß man, sie halten, was sie versprechen. Für mich ist Verlässlichkeit auch eine wichtige Eigenschaft und Tugend.
    Viele Grüße
    Claudia

  2. Ganz Ganz wichtig für mich und verzeih ich eigentlich nicht !

    Lg Margit

  3. Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Versprechen halten … für mich ein ganze wichtige Eigenschaften. Sowohl im beruflichen wie auch im privaten Bereich. In meinen Augen haben diese Dinge mit Wertschätzung der anderen Person zu tun. Wertschätze ich mein Gegenüber dann fallen mir diese Dinge leicht. Es strengt mich nicht an pünktlich zu sein etc. Ist mir mein Gegenüber nicht so wichtig, dann vernachlässige ich diese Dinge. Gerade in meinen Beratungen erlebe ich das häufig. Hier gilt es dann ehrlich zu sein – zu sich und dem Anderen.

    Mit sonnigen Grüßen
    Jana

  4. Danke für deine Meinung zum Thema… übrigens alles wichtige Eigenschaften. lg

  5. Ein wichtiges und nich ganz einfaches Thema. Mittlerweile ist ja „ich prokastiniere“ zum Trendsatz geworden für Leute, die gerne etwas tun würde, deren Hürden aber zu hoch sind. Es klingt trotzig-frech, ist aber ein intimes Eingeständnis.

    Ich sehe mich irgendwoe dazwischen. In manchen Bereich hasse ich Unzuverlässigkeit, z.B. wenn sich jd. extrem verspätet. Ich kann aber selbst gut Aufgaben aufschieben 😛

    Ich denke, jeder Mensch will anerkannt sein und seinen Mitmenschen etwas Gutes tun. Manchmal sind die eigenen Zweifel an den Fähigkeiten stärker. Daran kann ich als Außenstehender oder „Betroffener“ erstmal nichts ändern. Ich kann versuchen, die Person zu motivieren oder ich kann mich darauf vorbereiten und einen Puffer einbauen.

    Aber immer auf Zuverlässigkeit zu pochen, das kann auch stressen.

  6. Ich musste ehrlicherweise erst mal das Wort prokastinieren googlen. Es bedeutet aufschieben, vertagen und wird für das unnötige und hinderliche Verschieben von wichtigen Aufgaben verwendet.
    Wichtige Aufgaben versuche ich meist schnell zu erledigen. Eher die unangenehmen Aufgaben werden vor sich hingeschoben. lg

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